Elisabeth Anton

                                                       

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             ELISABETH ANTON
                                                   

     Dahlien am Gartenzaun 
                                                

     Zwei Kerzen brennen wortlos vor mir
     sie schenken Stille und Licht.
     Heimat, ich geh durch deine Gassen
     nur in Gedanken.

     Ich höre ihn noch
     den alten, holpernden Pferdewagen
     Dahlien am Gartenzaun blühen bestimmt.
     Nur ich sehe sie nicht.

     Ich schließe meine Augen
     und sehe hinten
     am Gartenzaun,
     die farbenbunten Dahlien stehen.

     Hatzfeld,
     du meine Heimat
     in einem herbstlich
     bunten Farbentraum.

     Doch die Erinnerung
     hinterlässt Narben.
     Es bleiben die Dahlien
     am Gartenzaun.

 

     Ohne Heimat                                                 

     Heimat, wohin bist du entschwunden,
     deine Menschen, deine Gassen?
     Kein Baum strahlt mehr für mich,
     kein Nachbar winkt mehr für mich.

      
     Deine Erde schweigt, deine Häuser weinen
     nach den Seelen die einst sie bewohnt.
     Auch die Worte in dir sind gestorben.

     Um in der Freiheit zu leben
     verließ ich dich für eine Freiheit
     ohne Heimat.


 
          Dann sei das Ende gekommen

 
     Wieder daheim. So fremd die Gassen.
     Der alte Laternenpfahl. Er steht nicht mehr.
     Längst vergessen, das Drachen fliegen lassen.
     Die Erinnerungen werden zur Qual.

     Du meine Heimat, mein Hatzfeld,
     du einst so stolze Stadt,
     wie fremd ist deine Welt,
     wie fremd bist du mir geworden?

 
     All die Häuser ersticken fast im Schweigen.
     Die Kirchturmuhr ist unwirklich
     und fremd klingt
     der Glocken Abendläuten.

 
     Libellen tanzen ihn nicht mehr ihren Reigen
     und die artesischen Brunnen sind alle versiegt.
     Es hieß, wenn die artesischen Brunnen versiegen,
     dann sei das Ende gekommen.



      Ave Maria                                  
 
     Augenblick
     wie bist du mir treu
     du trägst mich
     du verstehst mich

     Du hüllst mich ein
     beschützt mich
     du gibst mir viel
     du nimmst mir alles

     Du bist meine Freiheit
     ohne Grenzen
     wenn meine Gedankenwelt
     deinen Reichtum spürt ..............  

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