Gheorghe A. Neagu

                                                  

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     GHEORGHE ANDREI NEAGU

                                  
                              ANODYNE 

 

     Ich springe aus Angst vor dieser Anodyne aus dem Bett. Es ist, als hätte mich der Blitz getroffen. Titir könnte für mich auch der Mensch dieses Moors sein, welcher mit vor Müdigkeit geschlossenen Augen auf dem weichen Bett hockt.
     Anodino´ Und was würde geschehen, wenn ich versuchen würde ihr nicht mehr zu sagen, dass ich sie liebe. Ich habe schon zu so vielen ich liebe dich gesagt, sodass es schmerzhaft ist auch ihr dies noch zu sagen. Als das Spiel angefangen hat, war es noch Pathos. Danach, als es noch keinen Namen hatte, war es Angst, die dumme Angst des Körpers der sich nicht befleckt fühlen wollte, aber sich dem Vergnügen trotzdem hingab. Sie haben sich dort vergnügt, am Rand des Bettes, während seine Augen das Fenster aus Stahl fixieren, damit er sehen kann, gut sehen kann wann der Vater oder die Mutter der Unbekannten von der Hochzeitparty von nebenan erscheinen.
    Aber später verletzte mich ihr Stöhnen. Ich fand mich in dem unausgesprochenen Ausdruck ihrer Augen wieder, die Augen der Frau, dessen Name ich schon vergessen habe. In wenigen Sekunden erinnerte ich mich an ein anderes Bett, in dem ihre Mutter krank lag und vor Schmerz stöhnte und an das Bett nebenan, unter einer anderen Zimmerdecke, wo die andere ihr Stöhnen unterdrückte, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass sie das tat. Dort hörte ich mich stöhnen und sagen, dass ich sie auch liebe. Und es ging.
   Und dann, als sie mich bat ihrem Kind einen Kreisel zu bauen oder als ich meine kalten Hände zwischen ihre empfänglichen Füße wärmte. Sie bat mich ihren Mann, den sie mir am Treppenhaus zeigte, nach dem Damian zu fragen, der Pfarrer aus Damian Leprosul.

 

Im nächsten Moment versiegelte sie meine Lippen mit einem Kuss gleich einem Wisch der versucht hätte die Hitze einer bis Mitternacht glühenden Glühbirne zu löschen. Und danach erinnerte ich mich wie der Wilde aus mir (mit 19 Jahre) auf sie gesprungen ist um Ihre Lippen mit einem Kuss zu versiegeln und wie sie durch dem verursachten Schmerz der Hingabe stöhnte, als ich ihr nervös und verwundert sagte, dass ich sie liebe. Wie oft hatte ich ihr danach das Gleiche gesagt, bis ich letztendlich vor dem Altar stand, damit ich schließlich verschwinde. 
     Vielleicht habe ich es ihnen in allen Sprachen der Erde schon mal gesagt, oder vielleicht ist es so, weil ich es auch da gesagt habe wo ich sollte und wo ich nicht sollte. Was für eine Rolle hätte das noch gespielt? Warum soll ich ihr sagen, dass ich sie liebe? Wozu? Ich weiß auch selbst sehr gut, dass ich diese nicht mehr hören mag. Mir reicht es nicht mehr nur diese Wörter zu hören. Ich bin irritiert in Momenten, in denen du es mir das sagst, und mein Verdienst erkennst, mit dem ich dich überzeugte dich von mir lieben zu lassen.
     Ich bin kompliziert? Das glaube ich dir. Als ich klein war, habe ich gerne mit meiner Mutter geschlafen, damit es mir später gefallen würde mit dir zu schlafen (wer auch immer du sein magst) obwohl ich mich sehr freue, dass Du so bist wie Du bist, und keine andere.
     Und aus dieser Welt meiner Erinnerungen erke-nne ich, dass es mir gefallen hat mit dieser Welt zu reden und das diese Welt mir gerne zuhörte, wie eine verblödete Welt der Wörter. Jetzt würde ich alle Frauen in dir verschmelzen lassen und würde mit allen reden, weil ihr alle gleich gebaut seid und trotzdem unterschiedliche Formen habt, und weil ich alle in dir haben möchte.
     Anodina? Das gilt vielleicht für andere, aber für mich, der sehr nah dran an dem Tag ist der gestern oder morgen sein kann, für mich nicht.
     Und wenn ich mich wieder erschöpft an den Rand des grünes Bettes hinsetze, Titir lässt mich mit seinen Menschenflügeln, mit denen er sich an eine Rute stützen lässt und nicht fängt, erblitzen. Ich stütze mich auf das „Ich liebe dich“ und fange auch nicht. Oder vielleicht verlangst du es von mir dir diese Wörter zu sagen, nur so… damit du zufrieden bist, in dem Moment, dem es niemandem ausspre-chen möchte, bloß irgendwann, nach der letzter Stöhnung, in dem Moment wo du Wasser brauchst, mit oder ohne Seife, aber am meisten mit Seife. Oder wenn du mit allen deinen Hoffnungen gehst und mich alleine läst mit einem Pol und Leberwurst die mir für zwei Wochen reichen sollen. Du weißt, dass ich unterwegs angehalten werde von dem luxuriösen und sehr, sehr schwarzen Mercedes. .........                  

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