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                            Mihai Eminescu

                       


           MIHAI EMINESCU

                   (1850-1889)
                 

   Abends am Hang


Abends am Hang, hört man das Alpenhorn klagen,
Herden entlang, bergwärts im Mondlich sich plagen.
Aus Quellen klar schluchzende Wasser entspringen,
Liebste wirst dort, an der Akazie verbringen.

Mond wandert klar heilig am Himmel hinüber,
Sterne gar feucht gleiten im Bogen vorüber.
Augen dein groß suchen in Blättern verborgen,
In deiner Brust Sehnsucht, die Stirn voller Sorgen.

Wolken im Fluss, Strahlen die Reihen durchstechen,
Schwengel im Wind knarret als würde er brechen.
Traufen uralt, Häuser ins Mondlicht erheben,
Rauch liegt im Tal, Flöten die Sennhütt‘ beleben.

Menschen erschöpft, Sensen den Rücken beschweren,
Heimwärts vom Feld, Ratschen sich lauter bewähren.
Altes Geläut, Glockenton Dämmerung füllet,
Seele mir brennt, Liebe in Sehnsucht mir hüllet.
 
Bald sinkt das Dorf unten im Tal wohl in Schweigen,
Ach, und mein Schritt wird mich dann hin zu dir treiben.
Und die Akaziennacht wird uns beleben:
Raune dir stundenlang zu, dass wir uns lieben.

Haupt dann an Haupt eng aneinander sich lehnen,
Lächelnd sodann werden wir schlummernd uns sehnen,
Unter dem Baum – die reiche Nacht zu erleben,
Wer würde nicht, dafür sein Leben hergeben ?


          

       
    Noch eine Sehnsuchtsbitte


Die Sehnsuchtsbitte noch
Am Abend in Stille,
So lasst mich sterben doch
Am Meer – so mein Wille.
Gar sanft der Schlaf mir sei,
Der Wald in der Nähe.
Klar‘n Himmel erspähe
Auf Wassern weit und frei.
Ich brauch weder Lichter,
Noch einen Sarg in Pracht,
Aus Zweigen jung gemacht,
Ein Bett eher dichter.

Von Klagen keine Spur.
Beim Haupt Würde tragen.
Im Herbst ertönen nur
Die laubdürren Klagen.
Der muntren Quellen Lärm,
Gestöhne im Wallen;
Auf Tannwipfel fallen.
Des Mondlichts Schatten fern.
Die Kuhglock‘ so linde
Durchdringt den Abendwind.
Ein Ästeschütteln lind
Von heiliger Linde.

Nicht mehr beim Wandern bin
Vom Zeitpunkt ab heute
Gedanke lieb’voll hin
Erinn‘rung mir deute.
Der Abendstern sodann
Auf Tannschatten scheine.
Als Freunde, ich meine,
Mir freundlich lächeln kann.
Zu stöhnen vor Leiden,
Des Meeres Lied so rau
Wenn ich zur Erde schau
In Einsamkeit scheiden. 

 

   Unsere Jungen


Unsere Jungen in Paris studieren,
Umhalst Krawatte, dessen Knoten rücken.
Und kehren dann zurück, das Volk beglücken,
Mit weisem Antlitz wie ein Krausschaf stieren.

Das Volk begafft sie mit verwundert‘ Blicken,.......

           Übersetzung: HANS DAMA

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