Simion Danila

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             SIMION DĂNILĂ
                                             

             AM GRAB VON PETER JUNG            


     Bin in der Heide, dort an Hatzfelds Rand
     Von weither kommend, abgebogen
     I’n Friedhof – Stadt der Toten von dir so genannt – ,
     Begeistert von der Verse langem Echobogen.

     Die Sonnenstrahlen, dem Verdursten nah,
     Entzieh'n dem Boden seinen letzten Tropfen.
     Mich dünkt, ich stünde in der Mittagsglut,
                           dem Feldrain nah,
     Am Schwengelbrunnen, hörst du nicht sein
                                   Klopfen?

     Kein Windhauch flößet Kühle in mein Denken,
     Und auch kein Glöcklein tönet sacht
     Über verschwieg'ne Gräber ein Geläute lenken,
     Erreicht mich nur aus deiner Versen Pracht.

     Als einer jener Dichter, die die Welt erbauen,
     Als jene, die aus Nebel zu uns kamen, blieben,
     Mach Augen groß: Du wirst verwundert schauen
     Dein heutiges Banat... Und schlafe nicht in
                                     Frieden!
 



                       Hatzfeld, am 2. Mai 2003

 


           Ins Deutsche von: HANS DAMA

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