Hans Dama

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          HANS DAMA


                                             

               Vegänglichkeit
                                                                          

     Wenn Sehnsüchte, heiße Verlangen
     uns quälen unentwegt tagaus, tagein,
     sind wird in uns‘ren Träumen stets gefangen
     und schalten gierig Hoffnung ein,

    die uns den Zauber des Ersehnten bringen soll,
     gefühlsstillend und heißgewollt im Fluß;
     was aus dem schmachtend-leidend‘ Herzen quoll,
     führt zum erquicklichen Genuss,

     an dem sich herzerfüllt die Seelen laben,
     der Geist endlich die Enge sprengt;
     erfreuen uns der urnatürlich‘ Gaben,
     in die Erfüllung breit sich lenkt.

     Nur selten kann der Mensch besagen,
     was ihn im Innersten gefangen hält,
     sich quält durch endlos Jahre, Tagen
     schlussendlich dann in Staub zerfällt.

     Drum unvergesslich unsre Leiden
     auf Erden hier, genutzt muss sein:
     Einmaligkeiten nicht vergeuden,
     du kommst und gehst doch stets allein.

    

    Wien, 2.2.2018

 

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